Was macht Roger Federer eigentlich den ganzen Tag, seit er kein Tennis mehr spielt?
Als Roger Federer 2022 endgültig Abschied vom Profi-Tennis nahm, stellte sich eine Frage, die Fans bis heute beschäftigt: Was macht Roger Federer heute eigentlich den ganzen Tag? Verschwand eine der größten Sportikonen einfach in den Ruhestand – oder begann für ihn ein völlig neues Abenteuer?
Morgens kein Training, aber kein Stillstand
Federers Tage beginnen heute deutlich ruhiger als früher. Kein Frühsport unter Wettkampfdruck, kein strenger Turnierplan. Doch Stillstand ist nichts für ihn. Stattdessen setzt er auf Bewegung, Reisen und gezielte Projekte. Fitness bleibt Teil seines Lebens – nur ohne Leistungszwang. Joggen, Golf oder lockeres Training ersetzen das frühere Hochleistungspensum.
Unternehmer, Investor und Strippenzieher im Hintergrund
Was viele unterschätzen: Roger Federer ist heute ein cleverer Geschäftsmann. Beteiligungen an internationalen Marken, vor allem im Sport- und Lifestyle-Bereich, füllen einen großen Teil seines Alltags. Meetings statt Matches, Strategien statt Spielzüge. Federer zieht dabei bewusst im Hintergrund die Fäden – leise, aber wirkungsvoll.
Botschafter, Weltbürger und Familienmensch
Ein weiterer fixer Bestandteil seines Lebens: seine Rolle als globaler Botschafter. Ob humanitäre Projekte, Charity-Events oder internationale Auftritte – Federer nutzt seinen Einfluss gezielt. Gleichzeitig ist Zeit mit seiner Familie heute kein Luxus mehr, sondern Priorität. Reisen mit den Kindern, private Momente fernab der Kameras – ein Kontrast zum früheren Tourleben.
Bleibt Federer dem Tennis trotzdem treu?
Ganz losgelassen hat er den Sport nie. Federer verfolgt Turniere, steht im Austausch mit Spielern und Verantwortlichen und taucht gelegentlich überraschend bei Events auf. Nicht als Spieler, sondern als Legende, Mentor und stiller Beobachter. Ein Comeback auf den Platz? Unwahrscheinlich. Ein Einfluss hinter den Kulissen? Sehr wahrscheinlich.
Ein neues Kapitel statt Ruhestand
Roger Federer ist nicht in den Ruhestand gegangen – er hat das Spielfeld gewechselt. Sein Alltag ist heute vielfältiger, freier und vielleicht sogar erfüllender als zuvor. Kein Applaus nach jedem Punkt, aber nachhaltiger Einfluss weit über den Tennisplatz hinaus.
