Einleitung
Die Ozontherapie gilt in der Komplementärmedizin seit Jahren als vielseitiges Verfahren zur Unterstützung der Gesundheit. Nun rückt eine spezielle Anwendung in den Fokus: die Ozontherapie mit Steoskop, die angeblich Erreger im Gehirn bekämpfen und Schwermetalle binden soll. Doch was ist dran an diesen Behauptungen – und wo stehen Forschung und Praxis heute?
Was ist Ozontherapie überhaupt?
Ozontherapie bezeichnet die medizinische Nutzung von Ozon (O₃), einem Sauerstoffmolekül mit drei Atomen. In der Alternativmedizin wird Ozon unter anderem für die Stärkung des Immunsystems, die Verbesserung der Sauerstoffversorgung und die mögliche Neutralisierung von Schadstoffen diskutiert.
Ozontherapie mit Steoskop – ein neuer Ansatz
Die Kombination mit einem sogenannten Steoskop soll die gezielte Anwendung im Bereich des Gehirns ermöglichen. Befürworter argumentieren, dass dadurch:
- Erreger wie Viren und Bakterien im Nervensystem geschwächt werden könnten
- Schwermetalle gebunden und ausgeschieden werden
- das Gehirn dadurch leistungsfähiger und klarer arbeiten könne
Chancen und Hoffnungen
- Potenzial bei chronischen Infektionen
- Unterstützung bei Detox-Strategien
- Alternative für Patienten, die schulmedizinisch keine Lösungen finden
